Grundlagen zum Filmen und der Nachbearbeitung

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Beim Filmen zu beachten 

1:ständiges hin und her zoomen vermeiden,es ergibt ein unruhiges Bild das den Betrachter anstrengt und ablenkt. 
2:beim filmen schon das Drehbuch etwas im Kopf haben 
(z:B. vieleicht in Neuseeland ein Pinguin-Verkehrszeichen filmen als Übergang zu den echten) 
3:während der Aufnahme nicht sprechen! Camcorder Microphone nehmen den Ton sehr laut auf,da man sich in unmittelbarer Nähe befindet.Erklärungen besser bei der Nachvertonung. 





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Technische Sachen 

1:Codec und Kompression:
Uncomprimiert wäre immer die erste Wahl,aufgrund der anfallenden Datenrate muss man Kompromisse schliessen.
Daraus ergibt sich,sowenig wie möglich den Codec(also die Komprimierung )wärend der Bearbeitung ändern,
also erst zum Schluss ``eindampfen``

2:Bilder und DIP-Sequenzen einfügen:

Auch hier,uncomprimiert ist die erste Wahl,zudem lassen sich Alphakanäle(transparente Bildteile) nur bei
TIFF und TGA speichern.

3:Halbbild: Die Reihenfolge richtet sich nach der Karte und sollte auch so weiterverarbeitet werden.
FOB = HB 1=ungerade=oberes =odd
FOA = HB 2= gerade=unteres=even
FO steht für Field Order HB steht für Halbbild









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Filmaufbau 

1:wen will ich ansprechen im Film(Altersgruppe,Video über das Hobby oder Familienfeier)
2:nicht das kommentieren was man sieht.(Hier seht Ihr bla,bla,bla....)






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 Szenenlänge,Filmlänge

1:Ein Rest von 10% als verwehrtbares Material ist ein guter Wert.
2:Lieber spannende 10 Min als eine langweilige Stunde(man bedenke,denen man den Film zeigt waren nicht dabei
und können sich nicht für die Sachen begeistern die man selbst erlebt hat)
3:Schlechte Scenen(dunkel,verwackelt usw. langweilen und machen den besten Film kaputt,wenn es nicht gerade zur Demonstration einer besonderen Situation dient. 





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Überblendungen

1:Sehr sparsam anwenden,bevorzuge den harten Schnitt mit ``geistigen Übergängen``
(z.B.ein Pinguinverkehrszeichen als Übergang
zu den echten Pinguins)
2: man wählt den Sound als Bindeglied zwischen Scenen dadurch wird auch der Schnitt etwas weicher.





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Orginalton und Nachvertonung 

1:Tonpegel auf einen Level bringen
2:Was als Originalton belassen und was nicht.
3:evtl.Störgeräusche im Originalton durch eine ``Soundkonserve`` ersetzen.




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