Australien 1998

Die Aborigines
Seid 1967 besitzen die Aborigines die vollen Bürgerrechte, doch noch immer stehen sie abseits der australischen Gesellschaft. Ihr Schicksal ähnelt den der nordamerikanischen Ureinwohner. Beraubt Ihres Landes, Ihrer Kultur und verführt von der Zivilisation geben sich sehr viele der Trunksucht hin und vergessen Ihre Tradition und Verpflichtung gegenüber Familie und Sippe. Leider ist das auch immer wieder in den Städten des Outbacks zu beobachten. In neuerer Zeit werden Ihnen Ländereien Zum Teil wieder zurück gegeben. So zum Beispiel 1985 das Gebiet um den Uluru (Ayers Rock) das zudem eine große spirituelle Bedeutung für die Aborigines hat.Viele leben in Reservaten, zwar ist generell eine Besuchserlaubnis möglich dennoch, stört man die Gemeinschaft und ist auch (meist) nicht gerne gesehen.
Aus diesem Grunde entschlossen wir uns das Tjapukai zu besuchen um dennoch einen Eindruck dieser sehr alten Kultur zu bekommen, ohne als Voyeur, das Leben in den Reservaten zu betrachten.
Das Tjapukai Aboriginal Dance Center

In Kuranda Nähe Cairns hat man die Möglichkeit einiges über das Leben und die Tradition der Ureinwohner zu erfahren. Tanzvorführungen mit der Erklärung über die Bedeutungen werden gezeigt.
Einatmen & Ausblasen gleichzeitig.
Das Digeridoo darf natürlich ebenfalls nicht fehlen. Eine wahre Kunst das Blasinstument zu beherrschen, zumal gleichzeitig eingeatmet und geblasen werden muss.
Wurfkünste
Wenn es der Wind erlaubt, kann man unter fachkundiger Anleitung, sich selbst im Bummerang und den traditionellen Speerwurf mit der Speerschleuder(Woomera) üben.

Spezialitäten
Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Von Emusteaks bis Känguruhfleisch wird einiges geboten.
Aus grauer Vorzeit.
Sie beherrschen heute noch das Feuermachen wie in grauer Vorzeit. Mit sehr dürren Grasbüscheln und der Reibungswärme des sich drehenden Stabes entzündet sich das Gras.

 

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