Australien 1998

Kakadu Nationalpark
Spätestens seid Krokodil Dandee ist dieser Naturpark auch in der ``Alten Welt`` bekannt. Die Vielzahl an Tieren ist gigantisch und lohnen auf alle Fälle einen Besuch. Wenige wissen aber das er zum Weltkulturerbe erklärt wurden.Zu der landschaftlichen und ökologischen Bedeutung kommen noch als kulturelles Erbe die alten Felsmalereien der Aborigines dazu. So kommen Natur- wie Kulturfans in diesem Park auf Ihre Kosten.
Naturfreunde kommen voll auf Ihre Kosten
Der Nationalpark ist knapp 20 000 Quadratkilometer groß und die Hauptatraktionen sind weit über den Park verstreut.Ein längerer Aufenthalt ist ratsam.Gut beschilderte Wanderpfade und ein Start am früen Morgen sind Garant für Ruhe und die Beobachtung der Tiere. Meist haben sich diese nach den ersten Besucherströmen zurück gezogen. Die Landschaftsformen reichen von Sünpfen bis zu über Speergras,gigantischen Termitenhügeln und lichtem Wald bewachsenen Flachland.Ein Drittel bis die Hälfte aller australischen Vogelarten und ein viertel aller Fischarten sind Hier anzutreffen.Über 1200 Planzenarten wurden gezählt. 75 Reptilien und 25 Froscharten von denen viele nur Hier vorkommen.
Lohneswert:
Ein Bootsausflug
Wie immer ist angeraten noch bei der Dämmerung zu starten, zu diesem Zeitpunkt sind die Tier am aktivsten und meist wird man noch mit einem grandiosen Sonnenaufgang belohnt.
Lufttrocknung
Eine fehlende Fettrüse zum imprägnieren der Federn zwingen den Kormoran, nach jedem Tauchgang um Fische, sein Federkleid ausgiebig an der Sonne trocknen zu lassen. Früh am Morgen sieht man sie, die Flügel in die wärmende Sonne drehend, auf den Bäumen sitzen.
Erntezeit
Wenn Bäume Samen oder Früchte tragen ``überfallen`` unzähliche Vogelschaaren diese. Sie gehen auch nicht zimperlich mit den Bäumen um, ganze Äste werden mit den Schnäbeln abgebrochen, nur um an eine besonders gute Frucht zu gelangen.
Der Kookaburra
(lachende Hans)
Wenn man Ihn einmal früh morgens schreien hört wird man das nie vergessen. Es ähnelt mehr einem lachen von einem Lachsack als die Laute eines Vogels. Er lebt in engen Familienbande und ernährt sich von allerlei Getier,selbst kleine Schlangen sind auf seinem Speisezettel. Er ist der größte Vertreter der Kingfisher zudem auch der bei uns beheimatete Eisvogel gehört.
Brandgefährlich
Zahllose Waldbrände haben im Land verheerende Wirkung. Seid einiger Zeit ist man dazu übergegangen die Praktiken von den Aborigines zu übernehmen. Diese fakeln nämlich seid Generationen zu bestimmten Zeitpunkten das dürre Spinifexgras ab. Dabei entsteht wenig Schaden weil es sehr schnell und oberflächlich brennt und große Flächendeckende waltbrände so vermieden werden.
Zeitgeschichte auf Felsen
Die hier lebenden Aborigines hinterließen hier bis zu 2500 Jahre alte Felsmalereien.

 

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