Australien 1998

Katherine Gorge (Nitmiluk Nationalpark)
Westaustralien liegt hinter uns und wir sind nun im Northern Territory. Beim diesem, meinen 2.Besuch in der Katherine Gorge war ich entsetzt. Leider hat das Raubrittertum an der Natur auch hier Einzug gehalten. Das Ufer wurde geglättet für Badestrände, Die Schilder für eine Rücksichtnahme bei den Brutplätzen der Süßwasser Krokodile wurden entfernt.( Ein badender Tourist will nicht gerne was von Krokodilen lesen). Die Bäume am Ufer wurden gefällt und abertausende von Flying Foxes( Fledermäusen) wurden heimatlos.Traurig was die Jagd nach dem Touristen-Dollar so alles bewirkt.
Die Katherine Gorge (Nitmiluk Nationalpark) liegt auf halber Strecke zwischen Ayers Rock und Kakadu Nationalpark. Die Schlucht steht ganz oben auf der Liste der Sehenswürdigkeiten. Rigoros, wurde dem, auf Kosten der Natur Rechnung getragen.
Zum Glück blieben die Felsen der Schlucht noch an Ihrem Platze ;-) und war immer noch beeindruckend schön.
Mit dem Kanu unterwegs
Natürlich fahren dort auch Ausflugsdampfer. Aber so richtig kann man die Schlucht und das Wildwasser nur per Kanu erleben. Eine wasserdichte Box für Kamera und alle wichtigen Dinge gibt es auch dazu. Nicht unwichtig wie es sich im Laufe der Fahrt heraus stellt. Das Wasser ist an einigen Stellen sehr wild und die Gischt spritz das Kanu voll
Vorbei an einsamen Ufern
Empfehelnswert ist ein Aufbruch am Frühen Morgen.Entgeht man dadurch der sengenden Sonne, hat mehr Zeit für eine Badepause und entgeht den Touristenströmen
Sich auch mal treiben lassen
Gerade wenn die Sonne am höchsten steht kann man getrost die `´ Pattel-Arbeit `´für eine Weile dem Katherine River überlassen.
Nur Saisonbedingt möglich
In Millionen von Jahren hat sich der Katherin River tief in das Sandsteinplateau gegraben und ein System von 13 Schluchten geformt. Der Fluss ist schwillt derart in der Regenzeit an das er unbefahrbar wird. Badepausen gehören dazu
Ein wenig Muskeln sind gefragt
Ein wenig sportlich sollte man schon sein.
Immerhin ist man genötigt am Ende jeder Schlucht sein Kanu über die Felsen hinweg zu hieven und in der nächsten Schlucht wieder ins Wasser zu setzen. Trotzdem es lohnt sich. Mit jeder Schlucht verringern sich die Besucher und die Natur wird unberührter

 

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